Dank der herausragenden Tragkraft des Lasthakens des Bell 505 kann Mitbegründer und Chefpilot Mark Taylor von Rocky Mountain Rotors neben den bisherig angebotenen Versorgungseinsätzen nun auch neue Märkte im Sektor ansprechen.

2006 gründete Mark sein Unternehmen mit Sitz in Montana, das als Flugschule mit einigen kommerziellen Leicht- und touristischen Rundflüge begann.

Doch die Vielseitigkeit und Kosteneffizienz des Bell 505 eröffnen der Firma weitere Einsatzbereiche, unter anderem Luftrettungseinsätze, Flüge für die Sheriff-Departments in Gallatin County und Park County und Frachtflüge auf Langstrecken.

Dank der Leistungsfähigkeit und der geringeren Betriebskosten des im Bell verbauten Arrius 2R-Motors von Safran Helicopter Engines (SHE) kann Rocky Mountain Rotors nun auch Langstreckentransporte anbieten.

Die Leistungsfähigkeit des Arrius 2R Motor bedeutet, dass der Bell 505 in großer Höhe – mit bis zu 6.585 Meter Dichtehöhe – fliegen kann, während sein Lasthaken eine Startmasse von bis zu 900 Kilogramm zulässt. Das sind rund 66 Prozent der Last eines größeren, einmotorigen Leichthubschraubers, der normalerweise bis zu 1400 Kilogramm transportieren kann. Doch der 505 kann die volle Last eines größeren Leichthubschraubers bei der Hälfte der Kosten transportieren.

„Der Bell 505 ist mit dem FADEC- und Garmin G1000 Cockpit unglaublich einfach zu fliegen“, erklärt Mark. „Dadurch ist er für die unterschiedlichsten Missionen einsetzbar.

Den allerersten Auftrag, den ich mit dem 505 ausführte, war in White Sulphur Springs. Wir wurden beauftragt, das Camp eines Ausstatters und rund acht Tonnen Ausrüstung zu transportieren. Das waren rund 10 Kilometer Flugstrecke, weil wir über die Waldgrenzen hinweg fliegen mussten. Es waren 11 Grad Celsius und wir mussten die Last auf einer Höhe von etwa 2300 Metern absetzen. Ich flog also auf 2350 Metern über sehr hohe Bäume hinweg. Am Anfang transportierte ich etwa 500 Kilogramm unter dem Helikopter. Alles funktionierte großartig, auch über den Baumwipfeln. Der Helikopter ließ sich wunderbar steuern. Ich war schwer beeindruckt.“

Diese Erfahrung brachte Mark dazu, sich für weitere Einsätze zu bewerben. Er arbeitete mit sechs Universitäten zusammen, die versuchten, das Alter der Teton Range-Bergkette näher zu datieren. Bei einer Ausschreibung mit Konkurrenten, die mit einmotorigen Leichthubschraubern aufwarteten, hatte Mark ein so großes Vertrauen in die Fähigkeiten des Bell 505, dass er in seinem Angebot diesen anstelle seines größeren Helikopters auswählte und den Zuschlag erhielt.

Mark und sein 505 transportierten eine 340 Kilogramm schwere Last über die Berge, flogen auf 2840 Metern ein und setzten die Fracht auf dem gefrorenen Delta Lake auf 2750 Metern sorgsam ab. Acht Tage später flog er zurück, um die Ausrüstung und Crew zurückzubringen.

Mark sagt: „Der Unterschied in den Betriebskosten zwischen einem Bell 505 und einem größeren einmotorigen Hubschrauber ist beträchtlich. Wenn ich größere Lasten transportieren muss, greife ich auf ein größeres einmotoriges Modell zurück, aber der 505 kann bei deutlich geringeren Betriebskosten in vielen Bereichen mithalten. Die Wettbewerbsfähigkeit in einer Region, wie wir sie in Montana vorfinden, ist definitiv ein Plus.“

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